2. Unterricht und Angebote

Profil 1

Qualitätskriterium 1:
Ein Angebotskonzept liegt vor.

Ausführung, Erklärung

Weiterführende Informationen

Informationen folgen.
Qualitätskriterium 2:
Unterricht und Ganztagsangebot, Vormittag und Nachmittag, werden schrittweise aufeinander abgestimmt, auch in Bezug auf Schulleben, Schulkultur und Rhythmisierung.

Ausführung, Erklärung

Ziel der Entwicklung im Qualitätsbereich Unterricht und Angebote sollte sein, ein integriertes Ganztagskonzept zu entwickeln. Dazu gehört die Verzahnung der Angebote mit dem Unterricht. Wechsel von An- und Entspannung und ein rhythmisierter Tagesablauf.
Wie in vielen Punkten überschneiden sich hier die Bereiche des Qualitätsrahmens. Sind andere Aspekte bereits eingeführt, ist die Verzahnung leichter umzusetzen.

Eine Abstimmung der Angebote / Verzahnung wird erleichtert, wenn bereits folgende Maßnahmen umgesetzt wurden:
• regelmäßige Koordination zwischen Ganztagsschulkoordinator / Steuergruppe und den beteiligten Akteuren (vor allem mit den außerschulischen Kooperationspartnern)
• regelmäßige Absprachen in Fach- und Jahrgangsteams
• Ausbau der Förderangebote nach dem aktuellen Bedarf
• Veränderung der Rhythmisierung (siehe Qualitäts-Bereich dazu)
• Ausbau der Zusammenarbeit mit kommunalen Trägern anderer Angebote (Kita, Jugendhilfe, Freizeit)

Qualitätskriterium 3:
Modelle und Konzepte zum Umgang mit Heterogenität werden umgesetzt.

Ausführung, Erklärung

Hierzu können die Förder- und Unterstützungsangebote zählen, die im Nachmittagsangebot umgesetzt werden. Aber auch Modelle individueller Lernzeit oder Angebote zur Förderung von Hochbegabten.

Die Schule hat im Idealfall ein breites Angebotskonzept, das die unterschiedlichen Bedürfnisse  der Schülerinne und Schüler abdeckt und pädagogische Unterstützungs- und Fördermaßnahmen beinhaltet.

Weiterführende Informationen

Literatur:
Heike Kahl / Sabine Knauer (Hrsg.): Bildungschancen in der neuen Ganztagsschule. Lernmöglichkeiten verwirklichen. Beltz 2007
 
Olalf Steenbuck u.a. (Hrsg.): Inklusive Begabtenförderung in der Grundschule. Konzepte und Praxisbeispiele zur Schulentwicklung. Beltz 2011.
Qualitätskriterium 4:
Sowohl Betreuungs- als auch Bildungsangebote sind eingerichtet.

Ausführung, Erklärung

Das stärker methodisch ausgerichtete Bildungsangebot nimmt einen größeren Bezug zu Unterrichtsinhalten auf. Dazu können z.B. zusätzliche Förderangebote oder fachspezifische, durch Lehrpersonal angebotene AGs zählen.

Natürlich sind Betreuungsangebote teilweise auch Bildungsangebote, vor allem im Bereich der informellen Bildung. Hier wird jedoch der didaktisch-methodische Aspekt eines Bildungsangebots betont.

Weiterführende Informationen

Informationen folgen.
Qualitätskriterium 5:
Angebote für Schülerinnen und Schüler mit Förderplan, stärken- und begabungsorientierte Angebote sind eingerichtet.

Ausführung, Erklärung

Die zusätzliche Zeit im Ganztag kann gezielt in die Unterstützung von förderbedürftigen sowie begabten Kindern und Jugendlichen fließen. Zu möglichen Angeboten zählen Hausaufgabenunterstützung, Förderunterricht, begabungsorientierte Angebote (z.B. musische oder sportliche AGs), AGs mit Unterrichtsbezug und individuelle Lernzeiten.

Weiterführende Informationen

Literatur:
Olaf Steenbuck u.a. (Hrsg.): Inklusive Begabtenförderung in der Grundschule. Konzepte und Praxisbeispiele zur Schulentwicklung. Beltz 2011.

mittendrin e.V. (Hrsg.): Eine Schule für alle. Inklusion umsetzen in der Sekundarstufe. Verlag an der Ruhr 2012.

Qualitätskriterium 6:
Die Teilnahme an den Angeboten ist nach Anmeldung grundsätzlich verpflichtend.

Ausführung, Erklärung

Sind Schülerinnen und Schüler zu Ganztagsangeboten (z.B. AGs oder Module im Pakt für den Nachmittag) verbindlich angemeldet, besteht Pflicht zur Teilnahme am Angebot für dessen Dauer (in der Regel ein Schulhalbjahr).

Weiterführende Informationen

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