Anti-Rassismusarbeit im Ganztag

Das Thema Rassismus in Deutschland erfuhr zuletzt auch durch die mit dem Hashtag #blacklivesmatter verknüpften Erfahrungsberichte große mediale Aufmerksamkeit. Durch deren Verbreitung in sozialen Netzwerken wurden vor allem junge Menschen für das Thema sensibilisiert. Es wurde auf Schulhöfen und in Klassenzimmern diskutiert. In der Schule ist Rassismus in seinen verschiedenen Ausprägungen auch zuvor schon Thema und Konfliktfeld gewesen. Dort kommen Schülerinnen und Schülern, aber auch Lehrerinnen und Lehrer mit unterschiedlichen Sprachen, Kulturen, Ethnien, Religionen, Migrationsbiographien und Lebensentwürfen in den Klassenzimmern zusammen. Eine Vielfalt die bereichert, aber auch besondere Anforderungen an den gemeinsamen Schulalltag und das Zusammenleben stellt. Jede Person kann aufgrund ihrer Hautfarbe, ihrer Herkunft, ihrer Sprache oder ihrer ethnischen und religiösen Zugehörigkeit mit Rassismus konfrontiert sein. Das Erkennen von und Handeln gegen diese subtilen wie auch offenen rassistischen Übergriffe sowie der Schutz von Betroffenen ist insbesondere im Schulalltag ein Auftrag an alle pädagogischen Fachkräfte. Ziel des Seminars ist es, sich grundlegend mit dem Begriff und Phänomen Rassismus auseinanderzusetzen und mögliche Konfliktfelder im Ganztag in den Blick zu nehmen.


Kurzportrait: Gülbahar Erdem M.A. phil.
Foto (Copyright): Universität Erlangen-Nürnberg

Islamwissenschaftlerin, Theologin, Seelsorgerin, Referentin für interkulturelle Kompetenz und interreligiösen Dialog.

Derzeit Koordinatorin an der AIWG (Akademie für Islam in Wissenschaft und Gesellschaft der GU Frankfurt).

Promovendin am Department für Islamisch Religiöse Studien der FAU Erlangen-Nürnberg. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Praktische Islamische Theologie, Muslimische Seelsorge in Theorie und Praxis, Muslimische Lebenswelt und Glaubenswelt in Deutschland. Als Expertin berät sie Einrichtungen und Initiativen.

Referentin für Interkulturelle Bildung und Interreligiösen Dialog tätig. Sie gibt Fortbildungen für verschiedene Berufsgruppen im Bereich interkulturelle Kompetenz, Kommunikation und Migrationsgeschichte.

Initiatorin des Projektes MUSE- Muslimische Seelsorge in Wiesbaden im Amt für Zuwanderung und Integration Wiesbaden.


Zielgruppe: Alle Akteure und Interessierten aus den Bereichen Schule sowie Hort- und Schulkindbetreuung, Schulverwaltung, Schulträger, Aus- und Fortbildung, Schulentwicklung und Jugendhilfe sowie Kooperationspartner und sozialpädagogische Fachkräfte.

Max. 12 Personen

Wenn die maximale Teilnahmezahl erreicht ist, wird die Anmeldung früher geschlossen.

Veranstalter: Hessisches Kultusministerium, Serviceagentur 'Ganztägig lernen' Hessen.


Hygienemaßnahmen:

  • Bei der Planung der Gruppengröße ist ein Mindestabstand von 1,5 m berücksichtigt. Dieser soll zwischen allen Personen während der Durchführung des Seminars eingehalten werden.
  • In den Pausen ist das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung erwünscht.
  • Verzicht auf Körperkontakt.
  • Händewaschmöglichkeit bzw. Händedesinfektion befinden sich im Eingangsbereich des Kleinen Saals im 1. OG. Bitte Hände waschen bzw. desinfizieren vor dem Betreten des Raumes.
  • Raum wird mehrmals stoßgelüftet.
  • Bei Krankheitssymptomen wie zum Beispiel Fieber, Husten, Atembeschwerden, Geschmacksverlust oder Kontakt zu bestätigt infizierten Personen bitten wir um Absage.

Dokumentation: Die Fortbildung wird dokumentiert.


Anmeldung: Melden Sie sich bitte EINZELN über den Anmeldelink unten an.

Falls keine Anmeldebestätigung per Email erfolgt, wenden Sie sich bitte unter 069 / 389 89-234.

Datenschutz:

Mit der Anmeldung zu dieser Veranstaltung erklären Sie sich mit den Datenschutzbestimmungen der Serviceagentur „Ganztägig lernen“ Hessen einverstanden. Diese Einwilligung kann jederzeit durch Meldung an die Serviceagentur „Ganztägig lernen“ Hessen zurückgezogen werden. Bitte lesen Sie die Informationen zum Datenschutz aufmerksam durch:

Link zur Datenschutzerklärung

Datum
16.11.20 13:00 - 17:00
Ort
Spenerhaus (Eingang Dominikanergasse)
Dominikanergasse 5, Kleiner Saal im 1. OG, 60311 Frankfurt am Main (Deutschland)
Telefon: 069 / 2165-1410
Partnerveranstaltung
Nein